Ah ja. Eine Reportage in der ARD - muss wohl in "Kontraste" gewesen sein - erinnerte mich an ein weiteres meiner Lieblingsthemen: Lebensmittel und die gleichnamige Industrie. Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass ein Hauptbestandteil des "Zimt" genannte Gewürzes ggf. gesundheitsschädlich sein könnte. Logische Konsequenz: es wurde ein Grenzwert festgelegt. Der wiederum ist so bemessen, dass z. B. ein Zimtstern* nicht mehr nach Zimt schmecken kann. Toll. Ess ich die jeden Tag? Nö. Zimt konsumiere ich, wenn diese denn stattfindet, in der kalten Jahreszeit, ob als Weihnachtsgebäck oder notwendige Zutat zum Heißen Äppelwoi (vertreibt garantiert jede Krankheit). Was soll also der Grenzwert? Muss die Menschheit denn wirklich vor jeder Form von Genuss geschützt werden? Leben wir gesünder, wenn wir auf Genuss verzichten?
*) Notwendige Anmerkung für Menschen, die vor der Existenz von EU-Kommissionen und dergl. aufgewachsen sind: es handelt sich dabei um ein sternförmiges Plätzchen**, das mit dem o. g. Gewürz gewürzt wurde.
**) Wenigstens das sollte bekannt sein...
Donnerstag, 22. November 2007
Sonntag, 18. November 2007
Das vorliegende Gluck
Ich erlaube mir hiermit, eine mir vor einigen Minuten zugelaufene E-Mail auszugsweise zu veräffentlichen ... äh ... zu veröffentlichen:
"
Hello!!!!! Ich bitte dich, sich daruber dass ich nicht zu verwundern
hat dir den Brief geschrieben.
...
Ich plane auch ich bilde die grafische Darstellung der Bewegung des Lastverkehrs nach ganzem Lettland und anderen Landern Ostseegebiets. Auch bin ich ein Helfer
des Buchhalters. Mir gefallt meine Arbeit. Ich gebe viel Zeit fur
seine Arbeit zuruck. Moglich, weil ich die einsame Frau. Fur mich das
Wesentliche die Liebe und das Gluck. Ich will aufrichtig mit dir in
seinen Briefen sein. Ich habe die Geheimnisse vor dir nicht. Ich sage
dir dass ich die vorliegende Liebe suche. Das vorliegende Gluck. Ich
suche das Bundnis der Liebe und des Gluckes. Viele Manner und die Frau
suchen seine Liebe und das Gluck.
...
Ich werde deinen Brief warten.
"
Jo. Warte mal meinen Brief. Der hat bestimmt teuer Inspektion von dringende Notwendigkeit. Zwischenzeitlich kannste ja ein bisschen Gluck. Hab ich Empfehlung von lecker Riesling aus Dorf von Nachbar.
"
Hello!!!!! Ich bitte dich, sich daruber dass ich nicht zu verwundern
hat dir den Brief geschrieben.
...
Ich plane auch ich bilde die grafische Darstellung der Bewegung des Lastverkehrs nach ganzem Lettland und anderen Landern Ostseegebiets. Auch bin ich ein Helfer
des Buchhalters. Mir gefallt meine Arbeit. Ich gebe viel Zeit fur
seine Arbeit zuruck. Moglich, weil ich die einsame Frau. Fur mich das
Wesentliche die Liebe und das Gluck. Ich will aufrichtig mit dir in
seinen Briefen sein. Ich habe die Geheimnisse vor dir nicht. Ich sage
dir dass ich die vorliegende Liebe suche. Das vorliegende Gluck. Ich
suche das Bundnis der Liebe und des Gluckes. Viele Manner und die Frau
suchen seine Liebe und das Gluck.
...
Ich werde deinen Brief warten.
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Jo. Warte mal meinen Brief. Der hat bestimmt teuer Inspektion von dringende Notwendigkeit. Zwischenzeitlich kannste ja ein bisschen Gluck. Hab ich Empfehlung von lecker Riesling aus Dorf von Nachbar.
Es fährt kein Zug nach nirgendwo - Offener Brief an Hartmut Mehdorn
Herrschaftszeiten, gibt´s denn nur noch Irre? Und warum kann Ihnen kein Einhalt geboten werden?
Der Herr Schell ist, und da werden mir viele recht geben, ein größenwahnsinniger Profilneurotiker, der jahrelang die von den Mitgliedern seiner Splittergewerkschaft gewünschten und sicherlich auch berechtigten Verbesserungen ihrer wirtschaftlichen Situation (ich möchte vom Gehalt eines Lokführers keine Familie ernähren müssen) verschlafen hat und jetzt, kurz vor dem Ruhestand, noch einmal auf sich aufmerksam machen möchte. Und was ist mit Ihnen? Womit können Sie die ca. dreihundertprozentige Erhöhung Ihrer Bezüge innerhalb weniger Jahre rechtfertigen? Mit unternehmerischer Kompetenz, und dazu gehört insbesondere das Verständnis für das eigene Geschäft, sicherlich nicht.
Unbestritten ist, dass ein Unternehmen, unabhängig von dessen Eigentümerstruktur, Gewinne erwirtschaften muss. Dies gelingt aber langfristig nur dann, wenn es sein Geschäft im Interesse seiner Kunden betreibt. Im Falle eines Logistikdienstleisters bedeutet dies, dass die beworbenen Leistungen auch erbracht werden können. Was aber war Ihre Geschäftspolitik der letzten Jahre? Einsparungen! Koste es, was es wolle! Kapazitätsvernichtung! Die Instandhaltung einer Weiche kostet die Bahn vielleicht ein paar Tausend Euro im Jahr. Was aber kostet es, wenn diese Weiche nicht mehr vorhanden ist, dadurch ein ICE einen Güterzug nicht überholen kann und durch die somit entstehende Verspätung Geschäfte nicht zustande kommen? Sie natürlich nichts. Den betroffenen Fahrgast vielleicht Millionen ...
Als Bahnkunde sehe ich: teure Prestigeprojekte. Eine schnelle Verbindung von, zum Beispiel, Köln nach Frankfurt ist ja nett - wenn ich aber von Mainz nach Bonn will, darf ich mir nach wie vor ausgiebig das landschaftlich durchaus reizvolle Rheintal anschauen. Und hoffen, dass keine verspätete Regionalbahn meinen Intercity behindert - denn Ausweich- und Überholungsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren systematisch abgebaut. Dies wirkt auch im Falle von Bauarbeiten aus: findet endlich einmal eine Erneuerung maroder Gleise statt, führt dies unweigerlich zu gravierenden Verspätungen (mittlerweile werden diese, halbwegs kundenfreundlich, wenigstens in Form von Fahrplanänderungen vorher bekanntgegeben).
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass auf einer Strecke von ca. 30 km die Bahnhöfe soweit zurückgebaut wurden, dass von ursprünglich 5 Möglichkeiten zum Gleiswechsel nur noch zwei vorhanden sind. Wenn dann auf dieser Strecke gebaut wird, bedeutet dies, dass die Hälfte aller Züge entfallen muss, da keine freien (in Ihrer Sprache heißt das vermutlich "überflüssigen") Kapazitäten mehr vorhanden sind.
Gewinnt bzw. hält man auf diese Weise Kunden? Schafft man so Wachstum?
Kurze Rede, langer Sinn: Im Interesse kurzfristiger Gewinnmaximierung wurden Kapazitäten vernichtet, die jetzt, in einer Phase des Aufschwungs, eigentlich benötigt würden, aber zum Teil nur mit erheblichem Investitionsaufwand wieder hergestellt werden können. Gleiches gilt für den Fahrzeugbestand: lieber werden vermeintlich nicht mehr benötigte Lokomotiven verschrottet, als sie an Mitbewerber zu verkaufen. Anders ausgedrückt: Sie versuchen, auf Kosten des Steuerzahlers, Mitbewerber zu verdrängen. Nein. Nicht nur das. Sie vernichten öffentliches Vermögen. Nämlich das der Eigentümer ihres Unternehmens. Und wie bitte wollen Sie Investoren dazu bewegen, sich an einem Unternehmen zu beteiligen, dass ihr Vermögen vernichtet? Dass seine zukünftigen Marktchancen eigentlich schon längst beerdigt hat? Na?
Und das Rauchverbot in Fernzügen dient auch nicht dem Schutz nichtrauchender Fahrgäste - der wäre zumindest im ICE durch die Raumaufteilung schon gegeben - nein, ich bin mir sicher, dass irgendjemand mit enormem Zeit- und Kostenaufwand ausgerechnet hat, was die Leerung der Aschenbecher jährlich kostet...
Da ich davon ausgehe, dass Sie dies nicht lesen, erwarte ich auch keine Antwort. Auch wenn die deutsche Volkswirtschaft über Ihren baldigen Rücktritt sicher nicht traurig wäre.
Meint
Kurt Kugelrund
Der Herr Schell ist, und da werden mir viele recht geben, ein größenwahnsinniger Profilneurotiker, der jahrelang die von den Mitgliedern seiner Splittergewerkschaft gewünschten und sicherlich auch berechtigten Verbesserungen ihrer wirtschaftlichen Situation (ich möchte vom Gehalt eines Lokführers keine Familie ernähren müssen) verschlafen hat und jetzt, kurz vor dem Ruhestand, noch einmal auf sich aufmerksam machen möchte. Und was ist mit Ihnen? Womit können Sie die ca. dreihundertprozentige Erhöhung Ihrer Bezüge innerhalb weniger Jahre rechtfertigen? Mit unternehmerischer Kompetenz, und dazu gehört insbesondere das Verständnis für das eigene Geschäft, sicherlich nicht.
Unbestritten ist, dass ein Unternehmen, unabhängig von dessen Eigentümerstruktur, Gewinne erwirtschaften muss. Dies gelingt aber langfristig nur dann, wenn es sein Geschäft im Interesse seiner Kunden betreibt. Im Falle eines Logistikdienstleisters bedeutet dies, dass die beworbenen Leistungen auch erbracht werden können. Was aber war Ihre Geschäftspolitik der letzten Jahre? Einsparungen! Koste es, was es wolle! Kapazitätsvernichtung! Die Instandhaltung einer Weiche kostet die Bahn vielleicht ein paar Tausend Euro im Jahr. Was aber kostet es, wenn diese Weiche nicht mehr vorhanden ist, dadurch ein ICE einen Güterzug nicht überholen kann und durch die somit entstehende Verspätung Geschäfte nicht zustande kommen? Sie natürlich nichts. Den betroffenen Fahrgast vielleicht Millionen ...
Als Bahnkunde sehe ich: teure Prestigeprojekte. Eine schnelle Verbindung von, zum Beispiel, Köln nach Frankfurt ist ja nett - wenn ich aber von Mainz nach Bonn will, darf ich mir nach wie vor ausgiebig das landschaftlich durchaus reizvolle Rheintal anschauen. Und hoffen, dass keine verspätete Regionalbahn meinen Intercity behindert - denn Ausweich- und Überholungsmöglichkeiten wurden in den letzten Jahren systematisch abgebaut. Dies wirkt auch im Falle von Bauarbeiten aus: findet endlich einmal eine Erneuerung maroder Gleise statt, führt dies unweigerlich zu gravierenden Verspätungen (mittlerweile werden diese, halbwegs kundenfreundlich, wenigstens in Form von Fahrplanänderungen vorher bekanntgegeben).
Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass auf einer Strecke von ca. 30 km die Bahnhöfe soweit zurückgebaut wurden, dass von ursprünglich 5 Möglichkeiten zum Gleiswechsel nur noch zwei vorhanden sind. Wenn dann auf dieser Strecke gebaut wird, bedeutet dies, dass die Hälfte aller Züge entfallen muss, da keine freien (in Ihrer Sprache heißt das vermutlich "überflüssigen") Kapazitäten mehr vorhanden sind.
Gewinnt bzw. hält man auf diese Weise Kunden? Schafft man so Wachstum?
Kurze Rede, langer Sinn: Im Interesse kurzfristiger Gewinnmaximierung wurden Kapazitäten vernichtet, die jetzt, in einer Phase des Aufschwungs, eigentlich benötigt würden, aber zum Teil nur mit erheblichem Investitionsaufwand wieder hergestellt werden können. Gleiches gilt für den Fahrzeugbestand: lieber werden vermeintlich nicht mehr benötigte Lokomotiven verschrottet, als sie an Mitbewerber zu verkaufen. Anders ausgedrückt: Sie versuchen, auf Kosten des Steuerzahlers, Mitbewerber zu verdrängen. Nein. Nicht nur das. Sie vernichten öffentliches Vermögen. Nämlich das der Eigentümer ihres Unternehmens. Und wie bitte wollen Sie Investoren dazu bewegen, sich an einem Unternehmen zu beteiligen, dass ihr Vermögen vernichtet? Dass seine zukünftigen Marktchancen eigentlich schon längst beerdigt hat? Na?
Und das Rauchverbot in Fernzügen dient auch nicht dem Schutz nichtrauchender Fahrgäste - der wäre zumindest im ICE durch die Raumaufteilung schon gegeben - nein, ich bin mir sicher, dass irgendjemand mit enormem Zeit- und Kostenaufwand ausgerechnet hat, was die Leerung der Aschenbecher jährlich kostet...
Da ich davon ausgehe, dass Sie dies nicht lesen, erwarte ich auch keine Antwort. Auch wenn die deutsche Volkswirtschaft über Ihren baldigen Rücktritt sicher nicht traurig wäre.
Meint
Kurt Kugelrund
Samstag, 17. November 2007
Um sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung der Logik führen, wird gebeten
Mal wieder Rauchverbot in Hessen: In Bahnhöfen kostet, wie mir glaubhaft berichtet wurde, das Rauchen an der falschen Stelle 10€. Also da, wo jeder vorbei muss, der mit einem Zug fahren möchte. In der Bahnhofswirtschaft kostet's 200€ - und da muss keiner hineingehen, der dies nicht möchte. Sollte da irgendeine Logik vorhanden sein - (siehe Betreff).
Montag, 12. November 2007
In Zukunft überfahr' ich kleine Kinder!
Nein. Natürlich werde ich das nicht tun. Ich finde es aber schon etwas befremdlich, dass es billiger ist, mit Tempo 90 durch eine 30er-Zone zu rasen (und damit eine ziemlich konkrete Gefährdung des Lebens anderer Menschen zu verursachen), als in einer hessischen Gaststätte im falschen Raum zu rauchen (und damit die Lebenserwartung von Menschen, die nicht gezwungen sind, sich da aufzuhalten, statistisch um ein paar Sekunden zu verkürzen).
Samstag, 10. November 2007
Auf diese Steine können sie hauen ...
Ich geb's zu - ich habe vor Jahren mal einen Bausparvertrag abgeschlossen. Darauf gammeln ein paar tausend Euro rum, die ich gerne zinsgünstiger anlegen möchte. Da ich es aus verschiedenen Gründen vorziehe, meine Geschäfte online abzuwickeln, beantragte ich den Onlinezugang zu meinem Vertrag. Nun wäre es möglich, aus der Kombination der von mir übermittelten Daten festzustellen, dass dieser Antrag tatsächlich von mir abgesendet wurde (wer außer mir könnte das zur Vertragsnummer passende Geburtsdatum wissen???) und die entsprechenden Zugangsdaten per E-Mail an mich zu übermitteln. Wäre, wenn Login-Name und Passwort in zwei Mails im Abstand von ein paar Stunden übermittelt würden, auch ziemlich sicher. Was aber passiert? Es werden zwei jeweils zweiseitige (!) Briefe gedruckt und angeblich - aus Sicherheitsgründen - zeitversetzt versendet. Komischerweise tragen beide das gleiche Datum, und da ich behaupte, mich mit automatisierten Vorgängen einigermaßen auszukennen, muss ich davon ausgehen, dass beide Briefe auch gleichzeitig verschickt wurden. Und das soll sicher sein? Um den Spaß zu vervollkommnen: die gespeicherte Postanschrift stimmt auch nicht mehr (die wollte ich nämlich ändern ...). Zum Glück wohnt dort eine gleichnamige und vertrauenswürdige Person ...
Montag, 5. November 2007
Nun sehnse sich das an!
Wollnse wirklich? Na gut ... demnächst mehr ...
(ich probier erstmal ein bisschen aus)
(ich probier erstmal ein bisschen aus)
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