Ah ja. Eine Reportage in der ARD - muss wohl in "Kontraste" gewesen sein - erinnerte mich an ein weiteres meiner Lieblingsthemen: Lebensmittel und die gleichnamige Industrie. Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass ein Hauptbestandteil des "Zimt" genannte Gewürzes ggf. gesundheitsschädlich sein könnte. Logische Konsequenz: es wurde ein Grenzwert festgelegt. Der wiederum ist so bemessen, dass z. B. ein Zimtstern* nicht mehr nach Zimt schmecken kann. Toll. Ess ich die jeden Tag? Nö. Zimt konsumiere ich, wenn diese denn stattfindet, in der kalten Jahreszeit, ob als Weihnachtsgebäck oder notwendige Zutat zum Heißen Äppelwoi (vertreibt garantiert jede Krankheit). Was soll also der Grenzwert? Muss die Menschheit denn wirklich vor jeder Form von Genuss geschützt werden? Leben wir gesünder, wenn wir auf Genuss verzichten?
*) Notwendige Anmerkung für Menschen, die vor der Existenz von EU-Kommissionen und dergl. aufgewachsen sind: es handelt sich dabei um ein sternförmiges Plätzchen**, das mit dem o. g. Gewürz gewürzt wurde.
**) Wenigstens das sollte bekannt sein...
Donnerstag, 22. November 2007
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